SCHULE FÜR ALLE - UNSER IDEAL

                   

In der Natur findet ein ständiger Umwandlungsprozess auf natürliche, spontane und unbewusste Weise statt: vom Samenkorn zur Pflanze, von der Raupe zum Schmetterling, von der Ei- und der Samenzelle zum Menschen. Um Wandlung zu ermöglichen, müssen die Bedingungen gegeben sein.

Es ist unser Bestreben, dass alle Kinder, die die Goethe-Grundschule besuchen, sich in diesem Sinne ihrem eigenen Potenzial gemäß entfalten können. Wir möchten achtsame Stütze sein im persönlichen Entwicklungsprozess eines jeden Kindes. Deshalb bieten wir innerhalb der Klassen- und Schulgemeinschaft Raum für die Notwendigkeit der Selbstreflexion und helfen dabei, durch Selbstbeobachtung Konflikte zu erkennen und verstehen zu lernen.

Der französische Philosoph Gaston Saint Pierre, Begründer einer "metamorphischen Lernmethodik"  formulierte es so: "Metamorphose ist Bewegung von dem, der ich bin hin zu dem, der ich sein kann - und im Potenzial bereits bin." Und Goethe hatte bei seinen Betrachtungen über die "Metamorphose der Pflanze" bereits erkannt: "Die Pflanze gleicht den eigensinnigen Menschen, von denen man alles erhalten kann, wenn man sie nach ihrer Art behandelt."

Wir möchten eine Schule sein, deren Ausrichtung auf den einzelnen Menschen zielt, die Kinder als Teil einer Kette und doch als eigenständige Glieder dieser Kette betrachtet. Oder wie Goethe es formulierte:

„Und es ist das ewig Eine, das sich vielfach offenbart. Klein das Große, groß das Kleine. Alles nach der eigenen Art.“
(J.W. von Goethe)

Lehrer zu sein bedeutet für uns, in diesem Sinn Verantwortung zu tragen. Oder, um es noch einmal mit Goethe zu sagen:

"Gleich sei keiner dem anderen. Es sei jeder vollendet in sich.
(J.W. von Goethe)

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